Mallorca - eine Trauminsel ideal zum Radfahren

Einst ein Geheimtipp, heute das Eldorado für Hobbyradfahrer und Rennradfahrer: Hunderttausende kommen jeden Frühling und Herbst zum Radurlaub auf die Mittelmeerinsel, die ideale Bedingungen bietet.

„Malle“ ist das Revier aller Reviere und gehört mittlerweile zum Pflichtprogramm aller ambitionierten Rennradfahrer. Wer als Radrennfahrer nicht zum Trainingslager auf Mallorca war, hat für den Rest der Saison schon verwachst. Die Insel bietet alles, was Rennradfahrer brauchen. Flache Strecken für die Grundlage, welliges Terrain für die Abwechslung und Berge, um die Frühform zu testen – alles auf perfektem Asphalt. Ein Rennradparadies.

Radfahren auf der Insel - egal ob als Hobbyradfahrer oder Rennradfahrer - bedeutet genau das, was wahrscheinlich 95 Prozent aller Mallorca-Urlauber verwehrt bleibt: Die andere Seite der Insel, die schöne. Wer den Ballermann im Sinn hat und auf dem Rennrad nur ballert, wird sie nie erleben. Den Polizisten, der weder englisch noch deutsch spricht, aber herzerfrischend sympathisch mit Händen und Füßen Hilfe verspricht. Den Besitzer der kleinen Dorfbar, der wortlos noch eine Runde San Miguel hinstellt und eine Ablehnung als Beleidigung interpretieren würde. Den Café con leche auf dem sonnigen Dorfplatz. Die Orangenbäume, die ihre reifen Früchte überall anpreisen. Den Serrano-Schinken beim Metzger. Und all das wirre Federvieh auf dem Markt in Sineu.

Wer‘s nicht mag, kann kompromisslos trainieren und fällt nicht einmal auf dabei. Wer‘s mag, kann aber auf Entdeckungsreise gehen. Den Blick nach links und nach rechts schweifen lassen. Effektives Training und genussvolles Radfahren.

Den Marktplatz in Petra lernen nur die kennen, die nicht in der Rennrad-Gruppe durch die Ortschaft rauschen. Den Wind am Cap Formentor spüren nur die, die am weißen Leuchtturm eine Rast machen, anstatt gleich umzukehren. Mehr Mallorca erfahren nur die, die Ecken ansteuern, die auf keiner der klassischen Routen zu finden sind, die auch mal Umwege wagen. Der malerische Hafen Cala Figuera im Südosten etwa oder die wunderschöne Bucht bei Sant Elm im Südwesten. Aber es spricht natürlich auch überhaupt nichts dagegen, die Routen mit Vollgas und gefletschten Zähnen abzufahren.

Die Touren führen durch die schönsten Teile der Insel, über die anspruchsvollsten und spektakulärsten Pässe. Wer die Tour über Orient, Puig Major und Sa Calobra fährt, hat danach über 4.000 Höhenmeter in den Beinen stecken. Zu viel? Auch kein Problem. Lassen Sie Abstecher wie den nach Sa Calobra einfach weg. Oder fahren Sie ganz locker eine der Flachetappen. Die Tour über Petra und Sineu ist traumhaft schön und für jeden Rennradfahrer mit etwas Grundkondition zu schaffen. Sie haben ja genügend Zeit im Urlaub.

Zum Cap Formentor müssen Sie einfach hin – am besten, nachdem Sie sich davor im Tramuntana-Gebirge ausgetobt haben. Zum Erholen findet man ganz in der Nähe das urige Finca-Landhotel Can Guillo.

Die Route im Osten dagegen ist eher etwas für Genießer. Sanft geht die Route ständig auf und ab – und führt hin und wieder direkt ans Meer. Wunderschön! Und wenn Sie mal morgens am Ballermann versumpft sind, können Sie auf der Tour von El Arenal nach Petra und wieder zurück wunderbar rollen. Verpassen Sie aber nicht den Aufstieg zum Kloster Lluc – aus sportlichen und kulturellen Gründen. Von dort öffnet sich eine fantastische Aussicht auf die ganze Insel, bevor eine rauschend Abfahrt auf Sie wartet.

Krönender Abschluss Ihres Mallorca-Aufenthaltes ist die Runde im Südwesten, auf der Sie – wenn Sie spät unterwegs sind – eine herrliche Abendstimmung mitnehmen können.

Viel Spass bei Ihrem Radurlaub auf Mallorca!

 

Radfahren auf Mallorca und erholsam übernachten im Landhotel Can Guillo:

Informationen und Bilder über das Landhotel Can Guillo im Norden Mallorcas finden Sie im Internet und bei Facebook:

http://www.fincacanguillo.de

https://www.facebook.com/canguillomallorca

 

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